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Martin Terbers Blog

10. Juli 2007

Open-XChange - die Alternative zu MS Exchange

Nach einer zweistündigen Webrecherche bin ich überzeugt: Als Groupware-Lösung für mittelständische Unternehmen ist Open-XChange eine bessere Investition als Micrsosofts Exchange Server.

http://martinterber.com/bilder/Xchange520.jpg


Warum? Nun, OpenXChange ist zwar OpenSource, jedoch gibt es eine kommerzielle Variante, die Advanced Server Edition, zu der man Installationssupport und einen Wartungsvertrag erhält, die jedoch weit unter den astronomischen Preisen für Microsofts Exchange-Software bleibt. Eine grob berechnete Übersicht:


OpenXChangeMS Exchange
Server 2003
5 User299 Euro
inkl. Support
ab 1.435 Euro
25 User850 Euro
inkl. Support
ab 2475 Euro

Weiterer Vorteil der Bezahlversion von OpenXChange ist die Kompatibilität mit kommerzieller Desktop-Kommunikations-Software wie Outlook und Entourage. Zugleich kann OpenXchange (die Natur der Sache) beliebig konfiguriert und durch freie Module erweitert werden. Selbstverständlich können Linux-Kommunikatoren (Kontakt und Evolution) auch mit dem XChange-Server anbändeln.
Eine Online Demo der komfortablen Web-Oberfläche überzeugt: Die Funktionen sind sauber implementiert:
  • E-Mail-Kommunikation (inkl. AJAX-basiertem Webclient)
  • Kalender mit Terminverwaltung (iCal-Standard)
  • Dokumentenmanagement
  • Wiki und Portalseite
  • Anbindung an MS Outlook
  • Webserver
  • Datenbank
  • Backuptool, Anti-Virus, Anti-Spam
Installiert wird Open-XChange auf einem Linux-System. Das kann ein lokaler Server oder ein Webserever sein, man braucht natürlich schon mehr als nur Webspace. Ein dedizierter Server (virtuell oder physisch) muss es schon sein.
Ein Vorteil für erfahrene Admins: Es gibt natürlich auch Gratispakete, das nur noch an die entsprechende Umgebung angepasst werden muss. Und das ist dann tatsächlich gratis. Im OpenXchange-Forum habe ich ein CD-Image einer Out of the Box Version mit Zusatzmodulen gefunden.

Noch besser ist es, als Unternehmen am Beta-Programm der OpenXChange Express-Edition teilzunehmen. Man erhält den ersten Release Candidate frei zum Download. Dann: Einfach von CD installieren, Zugänge einrichten und los geht's. Die Konfiguration darf da ruhig eine Woche dauern Die Installation von CD ist dialoggeführt und nicht schwerer, als Windows XP aufzuspielen. Ein Segen, wenn man sich die monetäre Ersparnis ins Bewusstsein ruft.

1und1 nutzt bereits OpenXchange für ein gehostetes Mietangebot, das heisst dann 1und1 XChange. Immerhin noch relativ günstig, aber die laufenden Kosten sind doch sehr hoch, da pro User abgerechnet wird.

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18. Mai 2007

Meine Open Source Alternativen

Schreibst du deine Briefe mit Microsoft Word? Brennst du deine CDs mit Nero? Bearbeitest du deine Fotos mit Photoshop? Und was hast du für die Software bezahlt?
Wie - nix? Aber ein schlechtes Gewissen hast du doch, oder?

Muss ja nicht sein. Die Auswahl an OpenSource-Software ist inzwischen riesig. Für fast jeden Bedarf gibt es mittlerweile ein Pendant zum Nulltarif. Nicht immer erreichen die freien Software-Produkte die Qualität ihrer kommerziellen Vorbilder, aber für den Grundbedarf sind sie meist ausreichend. Ich habe im folgenden 10 der wichtigsten Alternativen zu proprietärer Software gelistet - mit einer Anmerkung zur Qualität. Die Auswahl beschränkt sich hier hauptsächlich auf Software für Privatanwender und Gestaltung, und Firefox bleibt hier natürlich unerwähnt.


KommerziellOpen Source SystemQualität
Adobe DreamweaverNVU
Kompozer
win macIn Grundfunktionen vollwertig
Adobe Flash ProfessionalOpen Laszlowin mac linuxVollwertig, aber zu komplex, nur für erfahrene Entwickler nutzbar.
Adobe IllustratorInkScape
Auch Ersatz für MS Visio
win macFür umfangreiche Vektorgrafik-Bearbeitung OK. Reicht für Profis nicht aus.
Adobe PhotoshopThe Gimp
Gimpshop
win mac linux Vollwertig, aber es fehlen Funktionen wie Ebeneneffekte, CMYK Support. Reicht für Profis nicht aus.
Autodesk Maya 3D /
Director
Blender 3D
winSehr komplex, mittlerweile ausgereifter Entwicklungsstand.
Microsoft Office (inkl. Visio)OpenOffice Suitewin mac linuxVollwertig, aber etwas unhandlich. Outlook fehlt.
Microsoft OutlookThunderbird mit Lightning Extension oder Sunbird als Kalenderwin mac linuxIn Grundfunktionen vollwertig. Keine Exchange-Server Funktionen.
Nero Burning Rom /
Toast
CD Burner XPwinBrennfunktionen vollwertig. Kein Video Editing, keine .cue Images. Für Audio-CDs etwas umständlich.
Infra Recorder winBrennfunktionen vollwertig. Kein Video Editing. Für Audio-CDs etwas umständlich.
Burnmac Brennfunktionen vollwertig
Steinberg WaveLabAudacitywin linuxVollwertig
Steinberg CuBaseArdourmac linuxNicht geprüft.
Weit verbreitet.
Keine Windows-Version
Rose GardenlinuxNicht geprüft.
Weit verbreitet.
Keine Windows-Version

Meine eigenen Erfahrungen sind, dass sich die Anschaffung kommerzieller Anwendungen lohnt, wenn man mit der Nutzung Geld verdienen möchte. Die Arbeit mit Photoshop ist einfach effizienter als mit Gimp, dem OpenSource-Pendant. Bei allgemeinen Anwendungen, die einfachen und alltäglichen Aufgaben dienen sollen, rate ich von der Anschaffung teurer Programme ab.
Beispiele: E-Mail- und Kontaktverwaltung - Thunderbird ist voll ausgereift und frei konfigurierbar. Genauso muss man sich nicht Adobe Illustrator kaufen, wenn man nur ein gelegentlich Vektorgrafiken erstellen möchte, Inkscape ist dafür mehr als ausreichend. Um sicherzugehen, dass man nicht unnötig Geld für kommerzielle Software ausgibt, lohnt sich eine kurze Recherche bei Open Source as Alternative (osalt.com). Dort ist die wichtigste Software gelistet, und passende Alternativen auf Open Source Basis sind angeboten. Es gibt allerdings auch viele Programme, die trotz gutem ersten Eindruck nicht sauber laufen. Genannt seien hier JahShaka, eine Video Editing Software, und Songbird, Mozillas Versuch, eine Alternative zu iTunes zu schaffen. Beide zeigten nach der Installation (untzer Windows XP) zahlreiche Bugs.

Weitere Weblinks:

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12. Mai 2007

Top Ten Firefox Extensions [Update]

Ich bin schon eine ganze Weile im Web unterwegs, und dass Firefox ein unschlagbarer Browser ist, hat sich mittlerweile in meine DNA eingebrannt.

Im Sinne der Nutzenmaximierung habe ich immer wieder diverse Erweiterungen ausprobiert, und die, die bei mir geblieben sind und somit die Top 10 bilden, sind folgende:




  • All in One Sidebar
    Mit All in One Sidebar kann man sich alle Dienste, die Firefox bietet, in einer Spalte links vom Browserinhalt anzeigen lassen. Schafft viel Ordnung, speziell weil die Downloadliste nicht mehr in einem Extrafenster geöffnet wird.
  • Sage Feedreader
    Hat alles, was man von einem RSS-Reader erwartet und nichts, was man nicht braucht. Kann z.B. automatisch nach vorhandenen Feeds in der aktuellen Seite suchen. Kompatibel mit RSS & Atom. Keine Ahnung? Hier: Was ist ein Feedreader?
  • Web Developer
    Die Erweiterungen für Webdesign schlechthin. Mit der Web Developer Lesite kann man auf Mausklick in den Quelltext der aktuellen Seite schauen, sich die CSS-Eigenschaften anzeigen lassen und noch vieles mehr. Sehr umfangreich, der absolute Standard für Webworker.
  • IETab
    Meine Neuentdeckung schlechthin, unerlässlich fürs Webdesign: Mit IETab kann man sich die aktuelle Site von Firefox mit Internet Explorer Einstellungen anzeigen lassen. Fireox öffnet dazu tatsächlich die auf dem Rechner vorhandene Internet Explorer Engine in einem eigenen Tab. Super Sache, spart enorm viel Zeit beim Überprüfen der Kompatibilität!
  • del.icio.us Bookmarks
    Die del.icio.us Extension ist ist mittlwerweile mehr als die Summe aus zwei Buttons. man kann über ein Suchfeld direkt im Browser seine del.icio.us Lesezeichen durchsuchen - Nach Tags oder Begriffen. Mehr zu del.icio.us hier
  • Greasemonkey
    Mit Greasemonkey kann man Websites, die das erlauben (z.B. Flickr.com) nach seinen Wünschen anpasssen - über einzeln installierte Greasemonkey-Scripts. Toll ist z.B. das Multi-Group-Sender Script für Flickr, mit dem man ein Foto an mehrere Gruppen zugleich senden kann.
  • Google Browser Sync
    Synchronisiere deine persönlichen Browser-Einstellungen, wenn du an mehreren Computern arbeitest. Vorsicht:
    Browser Sync bedeutet eine Lücke im Datenschutz!
  • Copy as HTML Link rückt deshalb nach: Sehr einfache und hilfreiche Erweiterung für Blogger und Besucher von Foren. Mit zwei Mausklicks hat man einen aussagekräftigen Link in einen Beitrag oder Kommentar eingefügt.
  • MeasureIt
    Damit erhält man ein Linieal, mit dem die Pixelmaße einzelner Elemente der Site ermittelt werden können. Fürs Webdesign, genauso wie:
  • Colorzilla
    Colorzilla bietet eine Pipette, mit der Farbtöne auf der Seite aufgenommen werden können, zur Weiterverarbeitung in Photoshop, dem Stylesheet oder sonstwo.
  • Forecastfox
    Kompakte Wettervorhersage für deine Region. Voll konfigurierbar, für Leute, die auch mal nach draussen gehen.


So long, wer hat noch Tips für mich?

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8. Mai 2007

Endlich Linux - openSUSE, zwei Monitore und Gimpshop

Ich hab's endlich geschafft. Der letzte Versuch, privat Linux auf meinem AMD 3200+ System zu installieren, war 2005 nur leidlich erfolgreich, weil die Version SUSE 9.3 noch keine Dual Head Unterstützung für meine Grafikkarte anbot. Jedenfalls nicht über eine einfache Installation mittels YAST, der Linux-Variante der Systemsteuerung. Mit openSUSE 10.2 ist das Ganze viel einfacher, und siehe da: Meine zwei Monitore waren mit ein paar Mausklicks eingerichtet.



Linux kommt mittlwerweile viel sympathischer und benutzerfreundlicher daher als noch vor ein paar Jahren. Das hängt sicherlich mit der allgemeinen gestiegenen Akzeptanz von OpenSource-Software weltweit zusammen, und der daraus folgenden Nutzerzahl. Die Linux-Community hat das Technische dazu beigetragen. Um nur drei Meilensteine zu nennen:
  • Ubuntu: Diese Linux-Variante (Distribution) wurde von Mark Shuttleworth (der erste Afrikaner im Weltraum und so 'ne Art Richard Branson) mit einem Startkapital von 10 Mio. Dollar 2005 ins Leben gerufen und ist schon jetzt eine der weitverbreitesten Linux-Distributionen weltweit. Einfache Bedienbarkeit und eine fesche Benutzeroberfläche macht den Umstieg von Windows leichter. Da Ubuntu auf Debian basiert, ist es trotz seiner Jugend ein im Kern ausgereiftes System. Deshalb wird Dell künftig auch Laptops mit vorinstalliertem Ubuntu anbieten.

  • Novell openSUSE: Bis in die 90er hatte die Firma Novell noch das Monopol in Netzwerksoftware, bis die Eintwicklung ähnlicher Microsoft- und Linux-Produkte sie nach und nach verdrängte. Auf der Suche nach neuen Absatzmärkten kaufte Novell 2003 die Nürnberger Softwareschmiede SUSE, die bis dato die gleichnamige Linux-Distribution vertrieben hatte. Durch die Investitionen Novells und der professionellen Unterstützung der Entwicklergemeinde hat openSUSE im Dezember 2006 einen Entwicklungsstand erreicht, der den Einsatz auf Desktop-PCs unproblematisch macht.

  • Nicht zuletzt ist die Nutzbarkeit durch zahlreiche Anwendungen wie Mozilla (Firefox, Thunderbird) und OpenOffice gestiegen. Da diese Programme mittwerweile ihren Siegeszug auf Windows-Systemen feiern, hat man eine gewohnte Arbeitsumgebung unter Linux. Ich arbeite permanent mit Firefox, und merke zeitweise gar nicht, dass ich an einem Linuxrechner sitze. Firefox-Extensions funktionieren unter Linux natürlich auch.
    Das Java Runtime Environment bietet Kompatibilität für noch mehr Anwendungen.
Hello World. Ich besitze ein einsatzfähiges System, mit dem ich auf jeden Fall das benötigte Tagesgeschäft erledigen kann. Zudem bin ich natürlich angefixt von den Möglichkeiten, die eine Linux-Umgebung noch mit sich bringt, allervorderst natürlich die aus dem Berufsalltag bekannten Serverdienste. Apache läuft auf knapp 60% der Webserver weltweit, und Linuxserver findet man immerhin noch in etwa 12% der Firmennetze. Windows als Grundsystem bleibt mir ja erhalten.

Gimpshop:
Bisher war ein weiteres Hemmnis, Linux zu nutzen, die fehlende Photoshop-Version für Linux. Es gibt aber mittlerweile einen Variante des OpenSource-Grafikprogramms The Gimp, das die Arbeitsoberfläche von Photoshop 1:1 nachbaut: Gimpshop. Ich habe es zunächst als Windows-Variante ausprobiert und bin sehr angetan. Streng genommen ist Gimpshop Plagiarismus, aber Adobe wird sich da sicherlich ruhig verhalten, denn dass es ein Patent auf die Photoshop-Menustruktur gibt, bezweifle ich. Die Beispiel-Screenshots belegen es, links Gimpshop, rechts Photoshop.



Linux-Einsteigern würde ich erstmal eine Ubuntu-Variante empfehlen. Man kann Ubuntu für einen ersten Leistungstest direkt von einer Live-CD starten. Die anschliessende Installation läuft komplett über mausgesteurte Dialoge. Kein Problem für Windows-User. Der Parallelbetrieb zweier Monitore (Dual View bzw. Dual Head) ist allerdings umständlich. Eine sehr gute Anleitung gibts im deutschen Ubuntu Wiki. Bei Ubuntu und anderen Debian Distributionen fehlt leider das grafische Systemtool YAST (s.u.)

Dann muss man selbst entscheiden, ob man sich die Mühe macht, noch einmal umzusteigen und auf welche Distribution. Dr. Pinguins Tip: Der Linux Distribution Chooser von Zegenie Studios. Klickt euch durch ein paar Fragen, und euch wird die optimale Distribution empfohlen. In 16 Sprachen, einsame Spitze.

Ich habe mich für eine etablierte Distribution entschieden, weil ich alle Treiber für moderne Hardware brauche und weil openSUSE mit vollständig deutschem Handbuch geliefert wird. Zudem erleichtert das YAST die Verwaltung des Systems - wichtig für User, die keine Lust auf Kommandozeilen haben.

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24. Januar 2007

Portable Programme - Der PC auf USB-Stick [Update]



Wer wie ich häufig an verschiedenen Rechnern arbeitet, kennt die Probleme:
  • Man findet nicht überall dieselben Programme vor

  • Mails, die zuhause schon als gelesen markiert sind, müssen nochmal heruntergeladen und kontrolliert werden

  • Der Browser hat im Büro andere Einstellungen, z.B. was RSS-Feeds und Lesezeichen angeht.

Abhilfe schafft ein teures Laptop. Das kann ich jeden Tag mit mir herumschleppen und habe demnach an allen Orten dieselbe Konfiguration. Nachteil: Verhält sich äusserst sperrig in der Strassenbahn droht permanent verloren zu gehen.

Die bessere Lösung: Ein USB-Stick mit etwa 1 Gigabyte (erhältlich für unter 25 Euro) und ein paar gute Programme, die portabel funktionieren, sogenannte Stickware. Was das ist? So beschreibt es Wikipedia:
Software für Microsoft Windows, die ohne vorherige Installation lauffähig und klein genug ist, um auf ein Wechselmedium zu passen. Der Name Stickware rührt daher, dass das häufigste dafür eingesetzte Wechselmedium der USB-Stick ist. [...] Diese Programme lassen sich im Normalfall genau so gut von einer Festplatte oder von einem CD/DVD-Laufwerk aus starten.

Oft sind Portable Apps angepasste und abgespeckte Versionen von konventionellen, installationsbedürftigen Programmen, denen dann das Prädikat Portable vorangestellt wird, etwa Portable Firefox.

Ich habe schon seit Monaten die portable Version von Mozilla Thunderbird auf dem Stick. Ein Segen: Ob auf dem Laptop der Freundin, im Büro oder während des Wochendbesuches bei meinen Eltern: Ich stecke den Stick ein, und ein Doppelklick auf "Thunderbird.exe" öffnet das Email-Programm mit allen individuellen Einstellungen und bisher heruntergeladenen Mails. Funktioniert auf allen Windows-Systemen.

Hinzugekommen ist für mich:
Portable Gimp, ein Open-Source-Bildbearbeitungsprogramm wie Photoshop. Es ist nicht ganz so komfortabel und professionell, aber zum schnellen Editieren von Photos und Erzeugen von Grafiken reicht es allemal.
Und natürlich Filezilla Portable, ein umfassender FTP-Client. Macht Sinn, um Änderungen an Websiten zeitnah durchführen zu können.

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10. Dezember 2006

Rendern mit Blendern

Nachdem ich im Jahr 2001 mit einer Ein-Mann-Firma für 3D-Design pleite gegangen bin, habe ich das Thema 3D eigentlich vorerst aus meinem Berufsleben verbannt. Die Einstiegshürde in Form von Lizenzkosten für vernünftige Software war einfach zu hoch (je nach Bedarf: Maya, 3ds max (mittlerweile von Autodesk geschluckt), Cinema 4D und viele mehr).

Sehr erfreut las ich vor zwei Wochen einen Beitrag bei duesentrieb.org über den freien Animationsfilm The Elephant's Dream, hergestellt mit dem OpenSource-3D-Modeller Blender. Tolle Sache: Der Film ist professionell.
Meine Neugier wurde grösser, und ich konnte sie auf der Seite des Blender Festivals 2005 schliesslich stillen. Schöne Kurzfilme, von Fortgeschrittenen und Anfängern. Klick hier für meinen Favoriten. Auch 2006 gibt es ein Fetsival, auf die Ergebnisse bin ich gespannt



Wer für kleine Animationen (z.B. einen sich drehenden Globus o.ä.) eine zuverlässige Software sucht, die für wachsende Fähigkeiten auch mehr Funktionen bietet, ist mit Blender definitiv gut bedient. Ich habe zum Einstieg das Tutorial "Gesicht" beackert, das Ergebnis hatte ich nach 20 Minuten. Klar, gewisse Vorkenntnisse hab ich, aber durch eine ständig wachsende Webcommunity bekommt jeder Gratis-Fortbildungsmöglichkeiten. Lasst euch durch die komplexe Oberfläche nicht täuschen, mit einem guten Tutorial kommt man da schon durch. Einfach machen.

Und hier das Gesicht (wie gesacht: 20 Minuten):



Was Anspruchsvolleres kommt dann später.
Love me Blender.

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20. September 2006

Songbird - Die future des Rockenroll....

Ich denke, hier beginnt die Erfolgsstory einer weiteren Mozilla-Anwendung: Songbird ist ein (an die Funktionen von I-Tunes angelehnter) Musicplayer, der auf Wunsch im Netz nach abspielbaren (kommerziellen und freien) mp3-Dateien sucht.

Auszug aus der deutschen Songbird-Website:
Songbird versucht Musik mit dem Internet zu verbinden, weshalb die Software auch viele Links auf diverse Musikprojekte in sich hat. Findet Songbird auf einer dieser Seiten eine MP3- oder andere Audiodatei, erstellt der Player automatisch eine Web-Playlist, die die Datei abspielen kann. So werden typische Gedanken von Web 2.0 in einen Audio-Player übertragen, der letztlich zu einer Art Musikbrowser wird.

Die Screenshots erinnern mich auch ein wenig an Media Monkey, daher der Vertrauensvorschuss von meiner Seite. Zu beachten sei, dass Songbird noch in der Entwicklung ist, die Betaversion wird in Kürze veröffentlicht.

Download Songbird (0.1.1)

Edit: Hier auf der Arbeit scheinen noch ein paar Bugs in der Software zu sein...

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