Jul 10
Irgendwo muss ich mich angesteckt haben. Zielloses Internet-Surfen, bloggen statt Bewerbungen schreiben, fernsehen statt Küche putzen: Warum schaffe ich nur 50% von dem, was ich mir vorgenommen habe? Die Grund ist eine Volkskrankheit namens Prokrastination (Procrastination), das Verhalten, alle Arbeit auf Morgen zu verschieben.
Spätestens, wenn man ein weiteres Jahr das Abo der ungelesenen TV-Zeitschrift bezahlen muss oder sich das Finanzamt mit Mahnbescheiden meldet, hört der Spass an der Aufschieberitis auf.
Und damit wird jetzt entgegengewirkt: GTD, Getting Things Done. GTD ist ein Selbstmanagement -Prinzip, das ich in Ansätzen bereits mit einer Lose-Zettel-Sammlung praktiziere (“To-Do-Listen” ). Nach Lektüre der wichtigsten Eckpunkte bei Johannes Kleske finde ich: Getting Things Done ist ein undogmatischer Ansatz, das amorphe Durcheinander im Kopf zu einem strukturierten Projekplan zu destillieren. Das Basisprinzip ist einfach:
Johannes hat ein Kurzinterview im irgendeinem Guten-Morgen-Radio gepostet:
Der Mitschnitt
Genau jetzt sitze ich an meinem Schreibtisch, und starte mit folgenden Massnahmen:
Das sollte für den Anfang auch reichen, denn vor einer Überorganisation durch verteilte, unauffindbare Listen halte ich gar nichts.
Und jetzt ausloggen.
Jun 05