Ein Vorhaben, dass in Hinblick auf mittlerweile 113 Millionen Websites
grotesk erscheint, haben sich die US-National Science Foundation und andere Arbeitsgruppen weltweit in die Agenda eingetragen: Das Internet soll rebootet werden, ein neues Internet geschaffen werden, dass die Unzulänglichkeiten des bestehenden Netzes hinter sich lässt. Die Arbeitstitel lauten GENI (Global Environment for Network Innovations) und FIRE (Future Internet Research and Experimentation; Yes!).

Probleme im heutigen Netz sind vor allem Spam, Trojaner, DoS-Attacken, aber auch Viren, SQL-Injections und andere Zeitvertreibe für Hacker.

Der Clean Slate genannte Ansatz könnte vorerst parallel zum bestehenden Web laufen und es später ersetzen. Das sei aber erst in 15 Jahren denkbar. Meiner Meinung nach allerdings erst viel später: Zu sehr hat man bestehende Pfade ausgetreten, und viele Beteiligte werden diese erst sehr spät verlassen. An HTML als Grundgerüst und den Speicher- und Abfragemethoden wird sicherlich noch lange festgehalten.

Aber auch Vinton Cerf, der Chief Internet-Evangelist bei Google und einer der Väter des Internet, hält den Ansatz für durchaus fruchtbar, weil die heutige Technik längst nicht allen Ansprüchen genüge.

Clean Slate ist übrigens nicht zu verwechseln mit dem schnellen Internet2 (basierend auf Glasfaserleitungen) oder dem heilsbringenden Web2.0.

Der komplette Artikel hier: heise.de (via Maus)

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