Jesus Presleys Life Spam

    Jesus Presleys Life Spam

    Archive for June, 2007 Monthly Archives

    Podcasting hat lange gebraucht, um bei mir eine Heimat zu finden. Zuviel ungehörte Mp3-Files schlafen bereits auf meiner Festplatte. Es fehlte die Zeit und Lust, sich zusätzlich noch Radiosendungen aus dem Netz zu laden.

    Heute aber bin ich überzeugt, wenn auch mir noch die perfekte Auswahl an Podcasting-Quellen fehlt. Folgende Podcasts habe ich lieben gelernt, weil sie mir laufend neue Musik auf dem Silbertablett servieren. Hier ist meine momentan bevorzugte und von viel Schrott bereinigte Liste. Man sieht: 80% elektronische DJ-Musik, so muss das auch sein. Aber ich lass mich auch informieren und berieseln.

    Jesus Presleys Podcast Top Ten:
    • And Did We Mention Our Disco?
      Eigentlich eine Clubnacht in London. Authentische Tanzmusik, dabei sind illustre Namen:
      Tomboy (aktuell geniales Liveset zum Download), Simian, Headman und Justice.
    • Ramdom Thoughts
      Sauber moderierter Podcast. Mashups, Bootlegs und Remixe.
    • Play FM Wien
      Viele Live- und Studio Mixsets, Electro, House, Drum & Bass.
    • Resident Advisor podcast
      Sehr exquisite Sammlung. Achtung: Ältere Mixe werden archiviert und
      sind nicht mehr downzuloaden.
    • Blentwell.com - Mr. Blentwells Picks
      Riesen-Archiv an Dance-Mixen, meist nur verlinkt. Unter Mr. Blentwell Picks findet man immer eine Perle.
    • Mixotic
      Weekly Electronic DJ Sets. Viel Minimal, ausschliesslich Netlabels.
    • DJs Anonymous
      Blog für ausgewählte DJ-Mixe, Podcast-Feed scheint nur mit iTunes zu funktionieren.
    • One Phat DJ
      a.k.a Simon Jobling, mixt selber und stellt andere Mixe im Feed zur Verfügung.
    • Hurentaxi - Aus dem Leben der Callgirls
      Der Mensch lebt nicht von Beats allein - Morbide Gutenachtgeschichten aus Wien.
    • Chaosradio
      Info-Podcast: Web, Technologie und Politik. Vom Chaos Computer Club.

    Ich hatte ja schon grossen Spass, mich zu einem Southpark-Charakter zu transormieren. Da freue ich mich natürlich, dass ich ab heute auch offiziell Bewohner von Springfield bin.
    Du willst auch ein gelber Donutjunkie werden? Bei Simpsons - The Movie gibts ein Flash-Tool dafür.
    …und natürlich die Flickr-Gruppe für Simpsons-Avatare.

    Für Ipernity habe ich mal einen Thread für Simpsonizer gestartet.

    Update: Achtung, der im Kommentar empfohlene Dienst Simpsonize Me funktioniert nicht. Ich habe es mit mehreren Portraits probiert, immer kommt diese Fehlermeldung:
    We’re sorry your photo could not be processed! Looks like the doo-hickey isn’t reading the what-cha-call-it. Please use a new photo.

    Nachbessern, Leute!

    Hab da ‘ne wirklich smoothe Animation bei Hemmy gefunden. Ich finde die Dynamik überwältigend. Der Witz wird da zweitrangig, obschon die Pointe überraschend zynisch ist:

    You need to a flashplayer enabled browser to view this YouTube video

    Verpasst nicht, euch die verschiedenen Making Of’s anzusehen.

    von burningsafari.com

    The Clicky API has arrived

    Der Startup Clicky (ich bin seit Monaten treuer Kunde) bietet Web-Statisken in einer genial intuitiven Oberfläche. Für Webmaster sind sofort und ohne Verzögerung die jeweiligen Besucherzahlen, Downloads und Links auf die Seite zu erkennen. Toll ist der AJAX-basierte Spy, der den Traffic auf der eigenen Site in Echtzeit wiedergibt.

    Jetzt schreibt Clicky Preisgelder Taschengelder von insgesamt 500$ für Programmierer aus, die Widgets oder Mashups auf Basis der Clicky-API entwickeln.

    An diese kann man über einen HTTP GET Request andocken, mit PHP, XML oder Javascript (im Zweifelmit allen dreien). Hier ist eine übersichtliche Beschreibung: Clicky API

    So siehts dann aus:
    • First prize: $250 CASH + 1 Jahr Pro Account
    • Second prize: $100 CASH + 1 Jahr Pro Account
    • Third prize: $50 CASH + 1 Jahr Pro Account

    …und noch was heute abend:

    Ipernity rocks! Der Suchtfaktor beim Content-Sharing für Flickr-Exilanten ist kaum zu übertreffen.

    • Die Usergemeinde wächst exposionsartig
    • Man kann nicht nur Fotos, sondern auch Musik, Videos und Blogtexte mit anderen teilen (und favorisieren, kommentieren, die ganze Flickr-Palette eben)
    • Die Ipernity-Entwickler sind äusserst aktiv und saugen Anregungen förmlich in sich auf
    • Laufend neue Fetaures
    • Die Oberfläche / Datenbank läuft sauber und ohne erkennbare Bugs
    • Das -bisher vermisste- Gruppenfeature ist definitiv in Arbeit
    • Und es macht einfach Spass, nach Bildern, neuen Songs oder anderem zu suchen.

    Was ich vermisse, ist eine gut dokumentierte API und, damit verbunden, erweiterte Funktionen zum Einbinden des Content - sei es als Slideshow auf meiner Website oder Wordpress-Widget. Auch das kommt noch.

    Grosse Empfehlung: Tragt auf der Ipernity Wishlist die sehnlichst erhofften Features ein: Post your wishes here.

    Konkurrent Zooomr hat übrigens nur wenige Überläufer überzeugt. Das Interface hat Bugs an allen Ecken und Enden, die Funktionsweise der Gruppenpools ist nicht zu begreifen. Wenn ich dann genug von Zooomr habe, kann ich nicht einmal meinen Account löschen - WTF?

    [Edit:] Kaum schreibe ich, dass alles bugfrei läuft, ist Ipernity wegen Überlastung offline. Versucht’s später nochmal, falls ihr diesen Screen kriegt:

    Ipernity Off Service Meldungsrc=

    Chapeau: CEO Eric Schmidt und Gefolgschaft legen sich indirekt mit den grossen Entscheidern an, unter anderem der deutschen Regierung:

    Für Google ist Zensur eine Handelsbarriere

    Angekündigt hat zudem beispielsweise Peter Fleischer von Google Deutschland, dass das Unternehmen seinen deutschen Maildienst schließen würde, wenn die Bundesregierung von den Providern verlangen sollte, dass deren Kunden identifiziert werden können. Wenn die Internetnutzer nicht mehr Google vertrauen könnten, dass wir mit ihren Daten sorgsam umgehen, meinte Peter Fleischer, sei man “ganz schnell weg vom Fenster”.

    Ich kenne Leute, die (sicher ist sicher) speichern schonmal ihren ganzes Gmail-Postfach auf Festplatte. Könnte ja sein, dass das alles plötzlich weg ist.

    Ich finde so eine Ankündigung einen guten Gegenpol zum permanenten Datenschutzdilemma um Google. Dem Leitspruch Don’t be evil und den Usern nähern sich die Suchmaschinisten damit wieder ein wenig an.

    Diese Hopp-oder-Topp-Strategie wird den Mail-Nutzern natürlich auch nicht passen. Aber es zeigt -ähnlich wie bei Flickr/Yahoo- dass die Web-Unternehmen nicht am längsten Hebel sitzen. In diesem Fall aber denken sie mit.

    Bisher habe ich Twitter tatsächlich als banales Palaver abgetan. Und überzeugt bin ich davon immer noch nicht. Zu sehr nervt mich bereits jetzt der Anteil an Informationsmüll im Web und die ständige Ablenkung am Rechner durch Email RSS-Feeds und Flickr Ipernity.

    Allerdings lese ich heute, dass alle 150 Plätze des Barcamp Cologne innerhalb neun Stunden vergeben waren. Warum? Weil die Early Adopters über den Zwitscherkanal rechtzeitig informiert wurden, dass die Teilnehmerlisten offen sind. Fraglich ist nur, ob die 150 schnellsten Teilnehmer auch die 150 pfiffigsten sind. Aber darüber rede ich jetzt nicht.

    Zweifel habe ich noch, denn ich halte nichts von der allgemeinen Kommunikationssucht. Obwohl ich stark gefährdet bin. Ich habe die Menschen vor Augen, die am Flughafen nach Ankunft zuerst Emails über ihren Handheld checken. Dann bin ich froh, noch eine Vorliebe für Oma’s Blickkontaktmethode zu haben.

    Dennoch: Ich probiere Twitter aus und freue mich über Kontakte. Hier bin ich.

    Eine kleine Leseliste für Leute, denen Twitter noch unheimlich ist:

    Ich bin noch skeptisch….

    Sehr sympatisch: Die Redaktion von Spoonfork macht ein am Monitor lesbares Magazin. Viele kleine Gadgets, Interviews, Musik-Tips (MP3-Playlist mit Links) und die Option, sich Artikel vorlesen zu lassen. Das Ganze ist sehr hübsch im Microsite-Stil gestaltet. Spoonfork war für den Grimme-Online-Award 2007 nominiert. Leider war dieses jahr kein Preis drin, aber gut ist es dennoch. Übrigens kennen die Amis auch den Begriff Spork.

    http://martinterber.com/bilder/spoonfork.jpgsrc=
    Zitat Grimme Team:

    Spoonfork ist ein interaktives Online-Magazin […] das sich alle zwei Monate mit einer neuen Ausgabe im Web präsentiert. In den Schwerpunkten Musik, Design, Medien und Mode bietet Spoonfork nicht nur Texte, die man sich auch vorlesen lassen kann, sondern ebenso Musik, Videos, Fotos und Animationen, die organisch in das Magazin integriert sind.

    Ein Fluch ist natürlich, dass man -wie bei den meisten Flash-Sites- nicht auf einzelne Artikel verlinken kann. Flash braucht diese Feature in Zukunft einfach - Schon allein wegen Suchmaschinenoptimierung.

    Hier sind dann die echten Grimme 2007 Preisträger:

    Irgendwo hätte da auch Spoonfork reingepasst, definitiv.

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